Curt Magazin #253 // 20022.02 // curt.de

„Meine Zeichnungen gehen vom Kopf über das das Herz in die Hand aufs Papier“, so beschreibt die Künstlerin Bogi Nagy, die zu den schillerndsten Figuren der Nürnberger Kunstwelt gehört, ihre Arbeit. Bogis von Pop-Art und Comic-Ästhetik beeinflusste Bilder sind laut, knallbunt, humorvoll und wie der Hipster Dürer auf eine andere Art fränkisch. Die geborene Ungarin ist aber mehr als „nur“ Malerin. Bogi baut Skulpturen, entwirft Slogans und digital Art und ist seit vergangenem Jahr Galeristin zwischen historischen Mauern in der Schlehengasse. In dem über 500 Jahre alten Fachwerkhaus hat Bogi sich zwischen Sandsteinwänden und Holzbalken ihre eigene kleine Welt geschaffen: tagsüber Galerie und innenstädtisches Kreativzentrum, nachts Atelier und Arbeitsplatz. Fein!“