Auf den Spuren Albrecht Dürers –
eine künstlerische Pilgerreise,
zu Fuß allein über die Alpen.
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DÜRERWEG
AUSSTELLUNG
10. Juli - 04. Oktober 2026
Albrecht-dürer-Haus
Albrecht-Dürer-Straße 39
90403 Nürnberg
Öffnungszeiten
täglich 10 – 18 Uhr
„SEJ A JÁSDI“ ist die erste Skulptur im öffentlichen Raum der Künstlerin Bogi Nagy. Das Werk entstand als Hommage an das kulturelle Erbe des ungarischen Dorfes Jásd und an das traditionsreiche Volkslied „Sej, a jásdi kertek alatt“ („Ach, unter den Gärten von Jásd“), das seit Generationen die Identität des Ortes prägt. Die Entstehung der Skulptur begann im Jahr 2024 während der Künstlerkolonie in Jásd.
Die feierliche Einweihung und Segnung fand am 25. Juli 2026 im Hof des Bodzaház in Jásd (Ungarn) statt. Die Festrede hielt Tünde Győry, Bürgermeisterin der Gemeinde Jásd. Die Segnung der Skulptur nahm Pfarrer Viktor Dašek, Pfarrer von Jásd, vor.
Für Bogi Nagy besitzt die Skulptur eine besondere persönliche Bedeutung. Das Volkslied „Sej, a jásdi kertek alatt“ („Ach, unter den Gärten von Jásd“) lernte sie bereits als Kind von ihren Großeltern Katalin Dénes und János Lukács, deren Familie aus Jásd stammt. Aus dieser tiefen familiären Verbundenheit entstand der Wunsch, dem Dorf ein bleibendes künstlerisches Zeichen zu schenken.
Die Skulptur versteht sich nicht nur als Kunstwerk, sondern auch als Beitrag zur Bewahrung des immateriellen Kulturerbes. Direkt neben der Skulptur befindet sich eine Informationstafel mit dem Liedtext und den Noten in Ungarisch, Slowakisch, Deutsch und Englisch. Über einen QR-Code kann das Lied angehört und mitgesungen werden, sodass Besucherinnen und Besucher die musikalische Tradition Jásds unmittelbar erleben können.
Der lokalen Überlieferung zufolge bringt das Lied Glück, schenkt Kraft in schwierigen Zeiten und bewahrt die Melodie der Heimat im Herzen – wohin auch immer der Lebensweg führt.
Mit „SEJ A JÁSDI“ verbindet Bogi Nagy Kunst, Erinnerung und kulturelle Identität. Die Skulptur ist eine Einladung, die Wurzeln einer Gemeinschaft zu entdecken, Traditionen lebendig zu halten und den kulturellen Reichtum Jásds an kommende Generationen weiterzugeben.
Mein Pinsel ist ein Schwert, meine Farben sind Feuer, meine Leinwand ein Schlachtfeld der Visionen.
Meine Kunst ist kein Spiegel,
sie ist ein Fenster in das Unsichtbare.
BOGI NAGY